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Generation-Code

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Ablauf des Generation-Code Seminars

In der Regel findet diese umfassende Arbeit in der Gruppe mit einer Teilnehmerzahl von ca. acht Personen an vier aufeinander aufbauenden Selbsterfahrungsblöcken in etwa einmonatigen Abständen statt. Es handelt sich dabei um Wochenenden, von Freitag- bis Sonntagabend. Im folgenden Abschnitt können Sie den genauen Ablauf der Wochenenden bzw. des Generation Code nachlesen.

Gerne helfen wir auch Ihnen, Ihren Generation Code zu entdecken und zu bearbeiten-

sprechen Sie uns einfach an!

Block I
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Mit Hilfe von sog. Schlüsselfragen und darauffolgender Immaginationsmeditation, die den unbewussten Treuevertrag mit dem jeweiligen Elternteil in einer entsprechenden Szene zeigt, wird diese in einer, eigens passenden, Aufstellungsarbeit umgesetzt.

 

Dazu stellen sich der/m ProtagonistIn dann Gruppenteilnehmer zur Verfügung. Im anschließenden, gemeinsamen intensiven Austausch, wird für diese/n eine erweiterte Perspektive spürbar und sichtbar, die eine Zukunftszuversicht ermöglicht. Mit der Erteilung einer entsprechenden Hausaufgabe und deren individueller Ausführung sollen bis zum nächsten Block erste neue Handlungsschritte erprobt werden.

Block II und III
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Gründliche Feedback oder Check-in Runden machen den Anfang, um den begonnenen Prozess und dessen Auswirkung auf die individuelle Befindlichkeit aufmerksam zu begleiten. Eine Immaginationsmeditation mit anschließendem Aufmalen der erschienenen Vision zur Ahnen-

reihe entweder zur Mutter- oder Vaterlinie folgt.

 

Am nächsten Morgen dieser beiden Wochenenden findet in der Regel eine kleine Körperarbeitseinheit statt. Anschließend begibt man sich zur, am Abend aufgehängten, Bildergalerie. Die/der ProtagonistIn bittet einzelne Gruppenteilnehmer in die Rollen der jeweiligen Familienmitglieder (in der Regel bis zur Urgroßelterngeneration) zu gehen, so dass diese sich bei der Bildbesprechung schon einfühlen können. Je nach diagnostisch/intuitiven Überlegungen, wird dann entweder eine Stuhlreihe aufgebaut, oder aber das Bild gestellt. Die Rollenspieler besetzen die entsprechenden Positionen. Auch verschiedenste Attribute, die aufgetaucht sind, werden, von dafür ausgewählten Personen, betreut, indem sie sich in diese hineinfühlen. Der/die ProtagonistIn stellt sich dann hinter jede Person aus seiner Ahnenreihe und berichtet, in der Ich-Form, von deren Leben.

 

Anschließend folgt die Botschaftsmitteilung von diesen, nach vorne gerichtet, gleichzeitig gesprochen, einschließlich der/die des/r ProtagonistIn an ein reales oder auch imaginäres Familienmitglied vor ihm/ihr. Ausgehend von der Impuls-, Gefühls- und Körperreaktion beginnt diese nun durch Befragung der Rollenspieler deren Erfahrungen, Wunden, Defizite, etc. zu erforschen. Im Anschluss gestaltet sie dann das, was die jeweiligen Vorfahren zum richtigen Zeitpunkt von der/n richtigen Person/en zur richtigen Zeit , in der richtigen Art und Weise eigentlich hätten bekommen müssen. Dies geschieht mit Hilfe von ideal versorgten, ideal angereicherten realen Eltern von Generation zu Generation. Das ist der Prozess, in dem das Heilserum gebraut wird. Am Ende zeigt sich ein sehr verändertes Bild der Herkunftsfamilie und der Vorfahren, dass dann vom/n ProtagonistIn als neue nährende Erfahrung, neue Erinnerung, nach Innen genommen und im Körper verankert wird. Die Bestimmung eines Symbols, des erarbeiteten Heilserums, schließt sich an, wird körperlich über Berührung verankert und äußerlich sichtbar materialisiert.

Block IV
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Hier geht es darum, das Opfer, das erbracht worden ist, um die Eltern an ihrem wundesten Punkt nicht zu berühren, sondern zu schützen, welches aber die Selbstentfaltung blockiert und Kräfte gebunden hat, nach vorangegangener Imaginationsmeditation samt Symbolisierung, differenziert zu betrachten und zu erforschen. Eine Zurücknahme aber auch Übergabe des nicht Eigenen an das jeweilige Elternteil erfolgt. Gewählt wird hier entweder die Methode der Arbeit mit Stühlen (Mutter/Vater, ProtagonistIn, materialisiertes Opfersymbol) oder die Rückbesinnung mit Hilfe der Begehung einer Time-Line.

 

Der nächste Schritt ist dann die Arbeit mit der sog. Scheinidentität. Durch den unbewussten Treuevertrag hat sich die Persönlichkeit in ihrer Entwicklung auf eine bestimmte Art und Weise ver- bzw. geformt. Zudem hat die Persönlichkeit des heranwachsenden Kindes eine ganz besondere Gestalt angenommen mit speziellen überbordenden, als auch zurückgebliebenen, weil ver- bzw. behinderten Fähigkeiten und Qualitäten. Diese Gestalt wird entdeckt, bzw. enttarnt, mit dem Ziel eine angemessene, up to date-Balance mit dem Erwachsenen-Ich herzustellen. Systemisch-integrative, körpernahe Konzepte kommen zum Einsatz.

 

Mit einem Abschlussritual wird der Gewinn (jede Neurose, als kompensatorische Bewältigungsform, bringt ja eben auch die Schönheit der Rose besonders zur Geltung) losgelassen, abgelegt; nach dem Motto: „Schiffe sind zwar am sichersten im Hafen, aber dafür sind sie nicht gemacht!“ 

(Albert Einstein). Dieser umfassende Abschnitt macht es je nach Gruppengröße manchmal erforderlich einen weiteren Arbeitstag dazu zunehmen.